Rossimar's profileCaminhos e Atalhos ...PhotosBlogListsMore ![]() | Help |
|
8/26/2007 Weisheit - Die Welt, in der Verborgenes erkennbar istEin Mann in Rabbi Sussjas Stadt sah, dass dieser sehr arm war, und legte ihm jeden Tag im Bethaus einen Zwanziger in den Tefillinbeutel, damit er sein und der Seinen leben zu fristen vermöchte. Seither wuchs der Wohlstand des Mannes von Mal zu Mal. Je mehr er besass, um so mehr gab er an Rabbi Sussja, und je mehr er ihm gab, um so mehr besass er.
Einmal besann er sich aber, dass Rabbi Sussja ein Jünger des grossen Maggids war, und es geriet ihm in den Sinn: wenn schon die Gabe an den Schüler so vielfältig gelohnt werde, welch ein Reichtum würde über ihn kommen, wenn er den Meister selbst beschenkte. So fuhr er nach Mesritsch und erwirkte von Rabbi Bär mit vielen Bitten, dass er eine ansehnliche Gabe von ihm annahm. Von diesem Augenblick an schwand sein Wohlstand, bis aller Gewinn der gesegneten Zeit dahin war. Da kam er in seiner Betrübnis zu Rabbi Sussja, erzählte ihm alles und befragte ihn, was dies sei: habe doch er selbst ihm gesagt, dass der Meister unermessbar grösser sei als er.
Rabbi Sussja antwortete ihm." Sieh, solang du gabst und nicht hinsahst, wem du gibst, sondern Rabbi Sussja war dir recht oder ein andrer, so lange gab auch Gott dir und sah nicht hin. Als du aber begannst, dir edle und auserlesne Empfänger zu suchen, tat Gott desgleichen."
von M. Buber im Der Rabbi hat immer Recht von Rabbi Nilton Bonder. TrackbacksThe trackback URL for this entry is: http://rossimarjardim.spaces.live.com/blog/cns!F000356BC00BFFE8!2320.trak Weblogs that reference this entry
|
|
|